Donnerstag, 28. Juli 2011

Zitronen-Schoko-Muffins

Ein bisschen Struktur tut immer gut, deswegen habe ich beschlossen, immer Donnerstags ein Rezept zu posten (vorausgesetzt ich habe noch eins in petto) - dann muss ich mir auch nicht jedes Mal überlegen, wo ich nun wieder ein Rezept reinschieben kann und obs nicht zu viel ist... (Wen das dementsprechend nicht interessiert, der kann Donnerstags auch einfach über meinen Blog hinweglesen.) Und genau aus diesem Grund gibt es heute leckere Zitronen-Schoko-Muffins! Gefunden habe ich das Rezept bei Evi und es hat mich aufgrund der wenigen Zutaten und der recht flotten Zubereitung angelacht.

Zutaten:

260 g Mehl
140 g Zucker
140 g Margarine
2 Eier
2 Päckchen Vanillezucker
2 TL Backpulver
1 Fläschchen Zitronenaroma
100 g Zartbitterschokolade
(100 ml Milch)

Im Originalrezept steht Vollmilchschokolade - aber die hatte ich nicht und ich finde Zartbitter auch leckerer! Die Schokolade am Anfang klein hacken (dazu ein möglichst großes Messer nehmen, das macht die Sache deutlich einfacher! Alternativ kann man das natürlich auch im Maschinchen machen, aber mir wirds dann zu fein.), das dauert bei 100 g keine 5 Minuten; die Stückchen müssen auch nicht ganz gleichförmig sein. Statt ganzer Schokolade, die man dann kleinhäckselt, kann man natürlich auch gleich Streusel oder so nehmen.
Die Margarine mit dem Zucker und den Eiern schön schaumig schlagen, dann Vanillezucker, Mehl und Backpulver unterrühren. Zum Schluss noch das Zitronenaroma und die Schokoladenstückchen dazurühren. Mir war der Teig dann viel zu fest, eher wie eine zähe Paste und so gar nicht wie die Muffinteige, die ich sonst gewohnt war. Deswegen habe ich nach und nach noch Milch untergerührt, insgesamt etwa 100 ml, bis der Teig eine angenehme Konsistenz hatte und sich auch angenehm portionieren ließ.

Den Teig dann in Muffinförmchen füllen und bei 175 Grad etwa 20 Minuten backen.
Vielleicht lags an der zusätzlichen Milch, jedenfalls hat die Menge an Teig nicht nur für 12 Muffinförmchen, sondern auch noch für zwei kleine Tartelettformen gereicht. D.h. man müsste überall ein bisschen was abzwacken, um die "perfekte" Menge für ein Muffinblech rauszukriegen.
Aber egal ob ich Muffin- oder in Minitörtchenform, das Ergebnis hat mich völlig überzeugt! Durch die Zugabe von Zitronenaroma ist der Geschmack natürlich nicht purzitronig, sondern hat einfach dieses etwas künstliche Aroma - aber bei Backwaren finde ich das durchaus okay. Statt flüssigem Zitronenaroma kann man sicherlich auch einfach abgeriebene Zitronenschale nehmen, dann gibts eher den "natürlichen" Zitronengeschmack.
Die anderen Muffins sind auch fast alle so toll geworden - bis auf diejenigen, die etwas zu viel Förmchenkontakt hatten und deswegen ein wenig eingequetscht wurden... Die haben dann eher oval ausgesehen... Aber was die Oberfläche angeht, sind alle so klasse aufgegangen! Wer möchte, kann natürlich noch eine Glasur obendraufsetzen (was Zitroniges oder Schokoladiges bietet sich da natürlich an), aber ich bin da eher die Puristin!
Im Anbiss sieht man dann auch, wieso die Schokistückchen nicht alle gleich groß sein müssen - sie vertielen sich eh frei flottierend im Teig und da ist auch die unterschiedliche Größe kein Problem mehr. Wie bei so viele Backwaren habe ich natürlich die Törtchen schon im warmen Zustand probiert - und sie waren wunderbar fluffig und locker, leicht und saumäßig lecker! Die Fluffigkeit geht im abgekühlten Zustand ein bisschen verloren, aber sie bleiben dennoch lecker saftig und werden nicht trocken.

Die Muffins kamen nicht nur bei mir gut an, sondern auch auf der Arbeit: Der Geschmack wurde eindeutig als Schokolade mit Zitrone identifiziert und was die Leckerheit angeht, möchte ich nur zitieren: "Also eigentlich wollte ich ja keinen Muffin essen - und jetzt sinds drei geworden..." Wer also ein leckeres und einfaches Muffinrezept braucht, wird bei diesem hier definitiv fündig!

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