Samstag, 16. Juli 2011

Nusskuchen

Neben Brot gibts bei mir natürlich auch noch Süßkrams aus dem Backrohr - diesmal einen Nusskuchen, den gebacken habe, weil wir auf der Arbeit mal wieder ein etwas längeres Meeting hatten. Gefunden habe ich das Rezept hier und schon seit einiger Zeit in meiner Nachbackliste liegen... Relativ wenige Zutaten, unkomplizierte Herstellung - kurzum, es war die perfekte Wahl für die Gelegenheit!


Zutaten:

250 g Margarine
250 g gemahlene Haselnüsse
250 g Dinkelmehl
200 g Zucker
75 g Schokostreusel
9 g Backpulver
4 Eier
2 Tropfen Bittermandel-Backöl

Die Margarine schaumig rühren und dann den Zucker, die Eier und das Bittermandelöl dazugeben. Mehl mit Backpulver und den Haselnüssen mischen und nach und nach unter die Eiermasse rühren. Am Schluss die Schokostreusel unterrühren und den Teig in eine Napfkuchenform füllen. Bei 170 Grad etwa eine Stunde backen.
Ich hatte noch etwas Teig übrig, der genau für einen Muffin gereicht hat. Den habe ich dann nur etwa 30 Minuten gebacken, dann war er fertig - Stäbchenprobe ftw! Den Kuchen kann man natürlich auch mit größeren Nussstücken machen oder andere Nüsse nehmen - ich hatte noch Haselnüsse da und wollte sie endlich mal loswerden (jaja, ich habe neben akzeptablen Kosmetikvorräten auch genug Nahrungsmittel, um einige Zeit nach einem Tornado oder ähnlichem zu überleben!). Statt dem Dinkelmehl geht natürlich auch jedes andere Mehl - ich wollte nur einfach mal testen, wie sich das geschmacklich macht (und ich muss sagen, ich merke keinen Unterschied).


Den großen Kuchen habe ich in einer Silikonform gemacht und dann natürlich auf der Arbeit meine Kamera nicht dabei gehabt, darum nur ein Bild in der Form. Dummerweise ist beim Stürzen des Kuchens ein bisschen in der Form hängen geblieben, wodurch er auch nicht mehr soo toll ausgeschaut hat. Für zu Hause kann man dann natürlich noch Puderzucker oder eine Schokoglasur drübermachen - ich transportiere meinen Kuchen ja meistens mit dem Fahrrad, deswegen bleibt er dazu in der Form und wird dann "nackt" verzehrt.

Auch wenn ich mit dem Aussehen des Kuchens ein wenig unzufrieden war, waren alle unglaublich begeistert von dem Nusskuchen. Er ist innen sehr saftig und durch die Schokostreusel kommt ein bisschen Pepp in die Sache - das nächste Mal werde ich sicherlich noch ein paar Nussstückchen mit einarbeiten, dann gibts auch noch etwas Crunchiges. Geschmacklich ist er wirklich top, Schoko und Nuss passen aber auch super zusammen und mit dem Bittermandelöl wird der Geschmack auch intensiviert. Kann mir auch gut vorstellen, da ein bisschen Amaretto reinzukippen und den Kuchen damit weniger jugendfrei zu machen.

Vielleicht nicht unbedingt die beste Wahl für den Hochsommer, aber bei den momentanen Temperaturen hat man ja nicht gerade das Gefühl, dass Mitte Juli ist. Schlagsahne wäre auch noch was gewesen - aber das fällt mir erst gerade eben ein. Wird aber für die nächste Familienfeier vorgemerkt!

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