Samstag, 23. Juli 2011

Mohn-Sesam-Brot

Womit begrüßt man schnapszahlige Leser (Hallo, Sarah!)? Richtig, mit Brot - zumindest, wenn man gerade wieder eins frisch gebacken hat... (Wer jetzt an Schnaps gedacht hat, lag eigentlich nicht so ganz falsch - aber Schnaps hab ich gerade nicht da...) Natürlich war die Basis wieder das 3-Minuten-Brot, da ich einfach ein faules Stück bin und nicht stundenlang auf mein Frühstücksbrot warten möchte.

Zutaten:

280 g Dinkelmehl
220 g Weizenmehl
450 ml lauwarmes Wasser
2 EL Apfelessig
3 TL Salz
1/2 Würfel Hefe
2 EL Haferflocken
2 EL Leinsamen
2 EL Mohn
2 EL Sesam

Die Hefe im Wasser auflösen, dann die anderen Zutaten hinzufügen und ordentlich vermischen. Bei 200 Grad etwa eine Stunde backen. Ich habe den Rest meines Dinkelmehls verbraucht und mit normalem Weizenmehl aufgefüllt. Mir war irgendwie nach Mohn und Sesam, also habe ich mich in der Hinsicht ein bisschen was ausprobiert und jeweils 2 Eßlöffel in den Teig gepackt.
Der Optik halber dachte ich, dass ich einfach obendrauf ein paar Haferflocken, Sesam- und Mohnkörnchen draufstreue... Hat sich aber recht zügig als sinnfreier Versuch herausgestellt, denn die Haferflocken haften so gar nicht auf dem Teig, sobald dieser aufgeht.
Sesam und Mohn halten ganz gut, aber die Haferflocken sind mir von oben so ziemlich alle abgefallen (wie man deutlich sieht). Hat dem Geschmack natürlich keinen Abbruch getan, aber ich weiß jetzt, dass ich mir das Bestreuen mit den Haferflocken sparen kann.
Natürlich konnte ich mal wieder nicht warten, bis das Brot ausgekühlt war - deswegen ist es auch auseinandergegangen... Aber warmes Brot schmeckt einfach sooo lecker! Geschmacklich ist Kasimir noch optimierbar - den Mohn hat man zwar rausgeschmeckt, das könnte aber noch ein bisschen mehr sein. Vom Sesam war allerdings kaum was zu merken - leider. Vielleicht kommt der Sesam auch nicht so ganz gegen den Mohn an und ich probiere mal ein "reines" Sesambrot.

Wie man sieht, bin ich noch nicht aus meiner Brotphase raus - ist auch gar nicht so übel, da mir gekauftes Brot (oder Brötchen) auch gerne mal schlecht wird, weil ich irgendwann keine Lust mehr auf das Brot habe. Bei meinem selbstgebackenen Brot passiert mir das nicht - das hat einfach eine sehr kurze Lebenszeit und wird meistens betrauert, sobald das letzte Stück weggefuttert ist!

Kommentare:

  1. Das erinnert mich daran dass ich schon immer mal ne eigene Brotmaschine haben wollte. Vielleicht schaffe ich es ja auch so mal eigenes Brot zu machen und zwar so dass es schmeckt wie das leckere dänische Brot welches ich im Urlaub immer aß... *heul*

    Ist auch besser so nen neumodischen Kram nicht zu haben :D
    Bringt nur Stress und Frust *schmoll*

    AntwortenLöschen
  2. An ner Brotmaschine hab ich auch schon überlegt, aber irgendwann stehen die Dinger meistens im Schrank rum und gammeln vor sich hin, genauso wie Entsafter etc. Deswegen find ich das Brotrezept so toll, weils schnell geht und man nicht viel dafür braucht :)

    Dänisches Brot? Da kann ich nicht mitreden... Ich teste mich gerade durch meinen Vorratsschrank ;)

    AntwortenLöschen
  3. Mmmh ich will auch selbst gebackenes Brot...ich liebe das!! Mit Butter und frischer Marmelade..yummi!:)

    AntwortenLöschen
  4. Brot ist wirklich was Tolles... Ich glaube, ich geh nachher gleich eins Backen :x

    AntwortenLöschen