Freitag, 25. März 2011

Rucolarisotto

Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mich an Risotto getraut! HA! Und es war sogar gut - ich bin so stolz auf mich... Eigentlich bin ich ja so gar kein Reis-Fan - keine Ahnung warum, aber ich finde Reis einfach total unspannend. Wenns den irgendwo als Beilage gibt, wird er gegessen, aber daheim selber Reis kochen ist bei mir die totale Ausnahme (ich glaube ich kann mich an zwei Kochbeutel Reis in ca. 8 Jahren erinnern...). Milchreis bildet da die einzige Ausnahme, wobei der auch nicht gerade wöchentlich auf dem Plan steht.

Jedenfalls kam mir beim Rumgesurfe beim Kleinen Kuriositätenladen (sooo viele tolle Rezepte!!!) ein Rucolarisotto unter. He, Moment - Rucola mag ich gern, hatte ich auch gerade da, also wieso nicht dem ungeliebten Reis etwas auf die Sprünge helfen? Die Zubereitung klang nicht unmöglich, also machte ich mich ran und halbierte die angegebene Portionsgröße:

Zutaten:

200 g Risottoreis
500 ml Gemüsefond
100 ml trockener Weißwein
1 Bund Rucola
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
2 Tomaten
40 g frisch geriebener Parmesan
Salz, Pfeffer
Olivenöl
1 EL Butter

Den Rucola ordentlich putzen und mit etwas Öl zu einer Art Pesto verarbeiten. Die Tomaten kleinschneiden - ich habe mangels frischer einfach ein paar eingelegte genommen, werde aber beim nächsten Mal auch die frischen Testen! Schalotten (oder: ne profane Zwiebel!) und Knoblauch auch in kleine Würfel schneiden.

Die Brühe in einem Topf zum Kochen bringen (oder: Instanbrühe mit heißem Wasser aufgießen), parallel Knobi und Zwiebel in einem anderen Topf in etwas Olivenöl glasig dünsten, den Risottoreis dazugeben und kurz mitdünsten lassen. Weißwein draufkippen und einreduzieren lassen, dann die heiße Brühe nach und nach dazugeben und einkochen lassen. Dabei fleißig Rühren, Rühren, Rühren, bis der Reis bissfest ist (oder je nach Geschmack härter oder weicher, da scheiden sich auch in meinem Bekanntenkreis die Geister).

Den Topf von der Platte nehmen und den Parmesan und das Rucolapestozeugs unterziehen und kurz ruhen lassen. Zum Schluss die Tomatenwürfelchen unterheben (jaja, diese winzigen roten Schnipselchen sind Tomaten, beim nächsten Mal nehm ich einfach mehr...) und noch mit Salz und Pfeffer nachwürzen, wenn nötig, und evtl. den EL Butter unterrühren.
Das Ergebnis ist phänomenal schlotzig und unglaublich lecker! Langt allerdings auch bei der Menge locker für zwei Portionen (und das Aufwärmen ruiniert die Konsistenz gar nicht sooo schlimm...). Hat mein Interesse für Risotto definitiv geweckt, ich würde mich sogar trauen, das Rucolarisotto Gästen vorzusetzen.

Kommentare:

  1. und auch aloha ^^
    deinen blog muss ich einfach verfolgen - habe grade lemonbars im ofen *gg*
    und auch dieses rezept klingt interessant, wo auch ich nicht unbedingt ein reisfreund bin (mal von sushi abgesehen)... aber statt risottoreis kann man nicht ganz normalen reis nehmen, oder?

    AntwortenLöschen
  2. Uh, ich werd neidisch ;) Muss am Sonntag auch wieder irgendwas Backen glaub ich...
    Erm, ich als Reisprofi (*hust*) kann da natürlich total kompetent Auskunft geben... Normaler Reis hat glaub ich weniger Stärke und wird nicht so pappig. Habe gehört, dass man Milchreis eher verwenden sollte als normalen - aber so teuer ist Risottoreis auch nicht.

    AntwortenLöschen