Freitag, 25. Februar 2011

Bandnudeln mit Rahmchampignons

Was tut man, wenn man (mal wieder) irgendwas Essbares gekauft hat, dann aber vor lauter Arbeiten nicht dazu kommt, irgendwas Sinnvolles zu kochen? Genau, auf die Schnelle irgendwelche Reste verwerten, damit das Zeug nicht schlecht wird.... Im vorliegenden Fall handelt es sich um Champignons, die ich mir geholt hatte, um ... eigentlich nichts Spezielles daraus zu machen, sondern einfach, weil ich tierische Lust auf Pilze hatte.

Dummerweise gingen dann ein paar Tage ins Land, an denen ich erst nach 22 Uhr von der Arbeit kam und die kleinen Freunde fühlten sich im Gemüsefach im Kühlschrank anscheinend recht wohl. Bevor sie aber daran denken konnten, sich zu vermehren und die Weltherrschaft zu übernehmen, musste ich sie irgendwie verwerten. Da meine Motivation zu ausschweifenden Kochorgien aufgrund des Arbeitspensums eher gering war, wurden dann profane Rahmchampignons mit Bandnudeln kombiniert. Nichts extraordinäres, aber dafür lecker!
Die Champis werden mit ein paar Zwiebeln in der Pfanne einreduziert (unglaublich, wie klein die Dinger werden, wenn sie mal ein bisschen Wasser lassen...), mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abgeschmeckt, dann in Sahne ersäuft, mit Schnittlauch garniert und über die Bandnudeln gekippt - voilá! Von der Schnippelei abgesehen, geht das eigentlich ganz fix und schmeckt lecker. Dummerweise sind trotz Volumenreduktion aus einem halben Kilo Champignons einige Portionen Rahmsoße rausgekommen, die dann vertilgt werden wollten und jetzt hab ich erstmal genug von den Pilzdingern..

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