Montag, 24. Januar 2011

Zitronen-Kokos-Muffins

Meine Nachbarin, ihres Zeichens Mutter eines supersüßen kleinen Jungen (der momentan unglaublich viel sabbert), ist leider ein totaler Backmuffel. Da ihr Mann jedoch ein totales Leckermäulchen ist beschlossen wir, ihm einen Gefallen zu tun und ein paar Leckereien zu produzieren.

Da ich ja recht gerne backe, machten wir uns also auf, den höchsten Muffingipfel zu erklimmen und uns mit einem Einjährigen in die Küche zu stellen (der Junge wird sicher mal Schlagzeuger, das Rumkloppen auf Töpfen beherrscht er perfekt!). Nach einingen Auswahlschwierigkeiten, die auf dem Nicht-Vorhandensein von Zutaten beruhten ("Hm... Kann man die Walnussmuffins auch ohne Walnüsse machen?" - "Erm..." - "Okay, dann sinds keine Walnussmuffins mehr!"), machten wir uns an die Zitronen-Kokos-Muffins (eigentlich Limetten-Kokos-Muffins, aber ohne Limetten...) aus so einem kleinen Muffinrezeptebuch:

Zutaten:

250 g Mehl
3 TL Backpulver
125 g Zucker
3 TL Bourbon-Vanillezucker
90 g Kokosflocken
2 TL abgeriebene Zitronenschale (alternativ: Zitronenaroma)
250 ml Milch
2 Eier
100 g Butter

Backofen auf 200°C vorheizen, Butter zerlassen und abkühlen lassen. Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben, Zucker und Vanillezucker sowie Kokosflocken untermischen. Limettenschale, Milch, Eier und Butter verquirlen und mit den trockenen Zutaten vermischen. Der Teig darf ruhig noch klumpig sein. Dann in die Muffin-Förmchen füllen und ca. 20-25 Minuten backen.

Das Ergebnis konnte sich durchaus blicken lassen, obwohl wir ein paar Minuten mehr gebraucht haben (der ultimative Schaschlikspieß-Test ist halt doch unfehlbar!):
Und der Geschmack ist (zugegebenermaßen zu meinem Erstaunen) wirklich bombastisch, da die Muffins trotz der Kokosflocken noch eine gewisse Griffigkeit haben und nicht zu trocken sind. Die muss ich demnächst mal wieder machen - und zwar alleine, dann kann ich alle behalten und nicht die Hälfte abgeben...

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen