Freitag, 7. Januar 2011

Bernbacher Pesto Genovese

Ich wollte ja mehr Kochen - wobei das ja eigentlich ein bisschen mehr Eigenständigkeit beinhaltet, als nur Nudeln ins Wasser zu schmeißen und ein Glas Pesto aufzumachen, aber  dieses Mal das Pesto selber machen war einfach nicht drin. Der Grund dafür ist schlicht und einfach Materialmangel:
Aus den paar Blättchen Basilikum krieg ich vielleicht einen halben Teelöffel voll Pesto, aber mehr ist sicher nicht drin. Ende letzten Jahres ist das meiste von dem Basilikum in ein Pesto gewandert und es ist momentan einfach noch nicht genug nachgewachsen... Rucola (<3 Rucolapesto!!!) hab ich bei meinem Stamm-real leider auch nicht bekommen und bei Penny und Lidl war irgendwie so gut wie gar kein Gemüse mehr da. Also musste wohl das Glas ran.

Normalerweise bin ich ein Riesenfan von rotem Pesto, aber da ich zu Weihnachten bei meinen Eltern war und mit Mütterchen beim Einkaufen, habe ich ein Aktionsglas Bernbacher Pesto Genovese mitgenommen:
Seit ich das erste Mal Kontakt mit grünem Pesto aus dem Glas hatte, habe ich eine Abneigung gegen das Zeug entwickelt. Ich mag Basilikum total gerne, allerdings schmeckt das "Basilikum"pesto, das man schon fertiggepanscht erwerben kann, meiner Meinung nach meistens nach Gras. Und damit meine ich wirklich dieses grüne Zeug, was draußen wächst und einen Rasen bildet.

Bernbacher hatte ich allerdings noch nicht probiert und auch schon seit langer Zeit kein grünes Pesto mehr aus dem Glas gegessen, also hab ich wohl in einem vorweihnachtlichen Anflug von Nächstenliebe einfach das Glas mitgenommen. Im Gegensatz zum Standardglas (Angaben habe ich hier nur von der Bernbacher-HP) besteht das Aktionsglas zu 31% aus Basilikum und hat damit 3% mehr. Das Hauptöl ist jedoch auch hier Sonnenblumenöl - ich mach mein Pesto eigentlich immer nur mit Olivenöl, aber egal. Jedenfalls hat es auf den ersten Blick akzeptabel ausgeschaut und ist dann auf meinem Teller gelandet:
Wie man sieht, sind durchaus auch etwas größere Stückchen drin und es ist nicht nur eine breiige Pampe, das finde ich gut. Geschmacklich wars dann leider (oder auch: wie erwartet) nicht wirklich mit Basilikum in Verbindung zu bringen. Zwar schmeckt das Zeugs nicht wirklich schlecht, allerdings auch einfach nicht nach Basilikum...  Ab und zu erwischt man ein Körnchen Käse und hat dann den entsprechenden Hauch Parmesangeschmack; insgesamt ist das aber einfach ein geschmacklich grünes Pesto - immerhin nicht grasig!

Das größte Manko ist allerdings, dass einfach zu viel Salz dran ist. Der Hauptgeschmack ist salzig (und das ist nicht von den Nudeln abhängig, habe das Pesto pur getestet), was sehr schade ist, erst dann kommts ein bisschen grün und gegebenenfalls käsig. Leider kein Nachkaufprodukt und wieder ein "Beweis", dass man grünes Pesto am besten selber macht!

Kommentare:

  1. Ich kommentiere jetzt einfach Postings, die noch keiner kommentiert hat. Merkt eh keiner außer dir und mir ;-D

    Pasta mit Pesto könnte ich auch mal wieder essen. Bei Pesto generell schwöre ich auf Barilla. Jetzt habe ich Hunger. -.-

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    1. :x
      Barilla schmeckt auch nach Gras :( Ich habe noch kein gekauftes grünes Pesto gefunden, das so lecker ist, wie selbstgemachtes... Hatte letztens auch ein Bio-Pesto - schmeckte genauso nach süßlichem Gras -.- Das hat irgendwie nix von Basilikum, da schröpfe ich lieber meinen Strauch und mache mir mein Pesto selber (geht übrigens auch mit Rucola super!)!

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